Feiert Milan Badelj ein Comeback in der Bundesliga?

Der kroatische Nationalspieler Milan Badelj vom AC Florenz wird bereits seit geraumer Zeit mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. Medienberichten zu Folge könnte der 28-jährige die Lilien in Richtung Fußball Bundesliga verlassen und zukünftig für die TSG 1899 Hoffenheim spielen.

Der Name Milan Badelj dürfte den Fußballfans in Deutschland sicherlich etwas sagen, der kroatische Nationalspieler stand von 2012 bis 2014 beim Hamburger SV unter Vertrag und hat in diesem Zeitraum 69 Spiele (2 Tore, 7 Vorlagen) für den HSV absolviert.

Nach der WM 2014 in Brasilien verließ Badelj die Hamburger und wechselte nach Italien zum AC Florenz. Dort hat sich der zentrale Mittelfeldspieler auf Anhieb einen Stammplatz erkämpft und in den vergangenen beiden Spielzeiten starke Leistungen gezeigt. Doch wie es aussieht könnten sich die Wegen zwischen der Fiorentina und Badelj wieder trennen. Der AC Milan soll großes Interesse an einer Verpflichtung des Kroaten haben. Etwas kurios ist dabei die Tatsache, dass Milan auch eine Auge auf Nikola Kalinic geworfen hat, der ebenfalls in Florenz unter Vertrag steht.

Die TSG 1899 Hoffenheim möchte Badelj zurück in die Bundesliga locken

Neben dem AC Milan gibt es jedoch auch Interessenten aus der deutschen Bundesliga. Hierbei handelt es sich um kein „klassisches“ Transfergerücht, sondern um eine Bestätigung seitens Dejan Joksimovic, der bis vor kurzem noch Spielerberater von Badelj war. Joksimovic äußerte sich im Gespräch mit dem Online-Portal Florenntianews wie folgt dazu: „Wir hatten ein Angebot aus Hoffenheim. Aber Badelj hatte keine Lust, nach Deutschland zurück zu kehren.“

Es wird spannend zu sehen wie sich die Geschichte weiter entwickelt und ob Badelj tatsächlich ein Comeback in der Bundesliga feiert. Rein sportlich betrachtet wäre die TSG 1899 Hoffenheim sicherlich keine schlechte Option, die Kraichgauer belegten in der vergangenen Saison den vierten Platz und haben gute Chancen in der UEFA Champions League zu spielen.

Foto: Светлана Бекетова / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

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