WM-Playoffs 2018: Medien und Fans feiern „Air Modric“

Die kroatische Nationalmannschaft hat mit dem gestrigen 4:1-Playoff-Sieg gegen Griechenland einen großen Schritt in Richtung WM 2018 gemacht. Vor allem Kroatiens Kapitän Luka Modric wurde nach dem Spiel von den Medien und Fans gefeiert. Der 32-jährige Mittelfeldspieler hat zudem einen neuen Spitznamen erhalten.

Luka Modric hat sich in den vergangenen Jahren durch seine starken Leistungen und zahlreichen Erfolge den einen oder anderen Spitznamen erarbeitet. Von vielen Experten und Fans wird Modric unter anderem „kleiner Mozart“ genannt, was auf seine relativ kleine Körpergröße aber vor allem seine Genialität abzielt. In Spanien nennen Sie den 32-jährigen gerne auch „el pony“, wegen seiner Statur und seinen langen Haaren, die bei jedem Sprint wehen wie eine wilde Mähne.

Seit gestern Abend hat Modric nun einen neuen Spitznamen, Air Modric. Grund für diese Anspielung an den legendärem Basketballspieler Michael „Air“ Jordan ist der Jubel von Modric nach seinem 1:0-Führungstreffer gegen Griechenland. Das entsprechende Foto zu dem Jubel lässt den Mittelfeldspieler regelrecht fliegen. Vor allem in den sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook und Instagram gab es zahlreiche (lustige) Reaktionen auf dieses Foto, wie z.B. dieser Tweet:

oder dieser Tweet:

Überragender Luka Modric führt Kroatien zum Sieg

Auch wenn es schwer fällt nach dem gestrigen Spiel einzelne Spieler hervorzuheben, weil faktisch alle ein super Spiel abgeliefert haben, stach Luka Modric doch ein wenig hinaus. Vor dem Spiel gab es Stimmen, die von eine Krise bei Modric sprachen, nach der Partie gegen Griechenland dürften diese ganz schnell verstummen. Modric war nahezu über alle auf dem Platz zu finden, er war (mal wieder) der Denker und Lenker im kroatischen Spiel und der Antriebsmotor. Seine Pässe, seine Übersicht und seine Spielintelligenz sind einfach Weltklasse. Modric hat gestern (zum wiederholten Male) bewiesen, weshalb er erst vor kurzem zum dritten Mal in Folge in die Weltelf der FIFA gewählt wurde.

Auch Kroatiens Nationaltrainer Zlatko Dalic hatte nach dem Spiel ein Extralob für Modric parat. Der 50-jährige betonte, dass man den Spielmacher stück weit von seinen defensiven Aufgaben entbinden muss, damit dieser in der Offensive sein volles Potenzial ausschöpfen kann. Die starke Leistung von Modric spiegelt sich auch in Zahlen wieder. Neben seinem wichtigen 1:0 vom Elfmeterpunkt hatte Modric insgesamt 80 Ballkontakte (die meisten auf kroatischer Seite) und spielte 56 Pässe mit einer Genauigkeit von 84%.

Foto: PIXSELL