WM-Qualifikation 2018: Die Stimmen zur Niederlage gegen die Türkei

Die kroatische WM-Teilnahme wackelt nach der 0:1-Niederlage gegen die Türkei gewaltig. Dennoch zeigte sich Kroatiens Nationaltrainer Ante Cacic optimistisch nach dem Spiel und glaubt nach wie vor an den Gruppensieg. Auch Duje Cop zeigte sich kämpferisch mit Blick auf die weiteren Qualifikationsspiele und die WM-Teilnahme.

Die Stimmung bei den kroatischen Fans nach der 0:1-Niederlage gegen die Türkei in der WM-Qualifikation 2018 ist alles andere als gut. Wie in den vergangenen Jahren müssen die Vatreni bis zum Schluss um eine direkte Turnierteilnahme bangen und ggf. droht Luka Modric & Co. erneut der Gang in die Relegation.

Kroatiens Nationaltrainer Ante Cacic äußerte sich nach der Pleite gegen die Türkei wie folgt zu der Leistung seiner Mannschaft: „Die Gefühle nach der Niederlage sind gemischt, insbesondere vor dem Hintergrund der Umstände in den vergangenen Tagen. Wir haben einen Fehler gemacht und wurden bestraft. Wir hatten viele Gelegenheiten, haben es aber verpasst ein Tor zu erzielen. Uns hat es an der nötigen Konzentration im Abschluss gefehlt.“

Dennoch blickt der 64-jährige optimistisch auf die letzten beiden Qualispiele: „Es gibt noch genügend Spiele bis zum Schluss und wir müssen die Niederlage nicht als Tragödie betrachten. Wir sind erster, wir müssen alles gewinnen und fahren dann nach Russland. Wir müssen den Kopf nun oben halten, es ist noch nichts verloren. Es bleibt bis zum Ende ausgeglichen, so wie wir es immer gesagt haben.“

Vida und Cop hadern mit der Fehlentscheidung des Schiedsrichters

Domagoj Vida zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden mit der Art und Weise wie die Vatreni sich präsentiert haben: „Wir können die Qualifikation einfach nicht in Ruhe zu Ende bringen Leider haben wir drei Punkte verloren. Wir haben sehr gut gespielt und ein Detail hat am Ende den Unterschied gemacht, ein Abpraller. Ich denke wir haben die Partie dominiert und uns gute Chancen herausgespielt. Darüber hinaus gab es die Szene mit dem Handspiel, dass ist jedoch eine Sache vom Schiedsrichter.“

Auch der eingewechselte Duje Cop bleibt trotz der Niederlage optimistisch: „Wir haben leider verloren, auch wenn wir dieses Spiel hätten gewinnen können. Die erste Halbzeit war prima, wir hätten das eine oder andere Tor erzielen können. Wenn der Schiedsrichter den Handelfmeter gegeben hätte, wäre die Partie ganz anders verlaufen. Im zweiten Spielabschnitt hat man gemerkt, dass uns dieser eine Tage Pause gefehlt hat und deshalb haben wir ein wenig nachgelassen. Dennoch ist alles in unserer Hand. Wir haben zwei Finalspiele bis zur WM. Wenn wir zur Endrunde nach Russland möchten, müssen wir beide Spiele gewinnen.“

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