Zlatko Dalic: Es hätte schlimmer aber auch besser kommen können

Kroatiens Nationaltrainer hat sich unmittelbar nach der WM-Auslosung 2018 zur kroatischen Gruppe D geäußert. Der 50-jährige war weder wirklich zufrieden noch unglücklich. Dalic hat dennoch betont, dass Kroatien auch nach der Auslosung nach wie vor an seinem Ziel festhält den Einzug in die K.o.-Phase zu schaffen.

Argentinien, Island und Nigeria, so heißen die kroatischen Vorrundengegner kommenden Sommer bei der WM-Endrunde in Russland. Dies hat die heutige Auslosung im Moskauer Kreml ergeben. Während die Fans diskutieren ob Kroatien Glück oder Pech hatte bei der Auslosung, hat sich auch Kroatiens Nationaltrainer Zlatko Dalic bereits dazu geäußert: „Es hätte schlimmer aber auch besser kommen können, aber so ist es nun mal bei Auslosungen. Es gibt keine Kalkulationen mehr, wir können nach wie vor unser Ziel erreichen und die Gruppenphase überstehen, auch wenn es schwer wird.“

Dalic: Nigeria wird schwer, Island kennen wir sehr gut und Argentinien wollte ich aus dem Weg gehen

Zum Auftakt trifft Kroatien am 16. Juni in Kaliningard auf Nigeria, es wird das erste Länderspiel zwischen diesen beiden Nationalmannschaften sein: „Sie qualifizieren sich regelmäßig für die WM. Das ist eine sehr junge Mannschaft, vielleicht die jüngste aller Zeiten. Es wird ein schweres Spiel, Nigeria hat schnelle Spieler aber natürlich hoffe ich auf einen Auftaktsieg.“

Während Nigeria sicherlich die größte Unbekannte für die Vatreni ist, kennt man Island deutlich besser: „Island kennen wir sehr gut. Wir haben gegen Sie vor kurzem zwei Mal gespielt. Eine gute Mannschaft, aggressiv und kämpferisch.“

Last but not least verriet Dalic, dass Vize-Weltmeister Argentinien zu jenen drei Teams zählte, denen er in der Vorrunde aus dem Weg gehen wollte: „Das ist eine der drei Mannschaften, die nicht zugelost bekommen wollte. Aber wir haben Messi nun bekommen. Wir haben jedoch nichts zu verlieren, wir werden in diesem Duell unser volles Potenzial zeigen können. Natürlich sind sie Favoriten, aber wir werden nicht aufgeben.“

Foto: Valentyn Ogirenko