Medien: Der FC Schalke 04 nimmt Nikola Kalinic ins Visier

Aktuellen Medienberichten zu Folge steht Nikola Kalinic kurz davor Atletico Madrid im Winter in Richtung Fussball Bundesliga zu verlassen. Wie die BILD Zeitung berichtet könnte der 31-jährige Kroate auf Leihbasis zum Champions League-Achtelfinalisten wechseln.

Das vergangene Jahr lief alles andere als optimal für Nikola Kalinic, der kroatische Stürmer musste während der WM 2018, aufgrund von Streitigkeiten mit Kroatiens Nationaltrainer Zlatko Dalic, die Nationalmannschaft vorzeitig verlassen. Kurz nach der WM folgte dann der Wechsel vom AC Milan zu Atletico Madrid. Bei den Rojiblancos kommt der 31-jährige Angreifer bis dato jedoch nicht über eine Reservistenrolle hinaus, was vor dem Hintergrund der Konkurrenz mit Antoine Griezmann und Diego Costa nicht wirklich überraschend ist. Auch wenn Kalinic 18 Einsätze (4 Tore, 1 Vorlage) vorweisen kann, ist dieser nicht wirklich zufrieden mit seiner Situation in Spanien. Medienberichten zu Folge könnte Kalinic Atletico nach nur wenigen Monaten bereits wieder verlassen, demnach soll der FC Schalke 04 großes Interesse an dem Kroaten haben.

Kommt Morata darf Kalinic gehen

Ob Kalinic Ateltico Madrid verlassen wird hängt primär davon ab, ob das Team von Diego Simeone Chelsea-Stürmer Alvaro Morata verpflichten kann. Morata wird schon seit geraumer Zeit mit Atletico in Verbindung gebracht und die Gespräche zwischen den beiden Vereinen sollen bereits weit fortgeschritten sein. Sollte Morata tatsächlich nach Madrid wechseln, würde Kalinic die Freigabe erhalten sich einen neuen Verein zu suchen.

Die BILD Zeitung berichtet, dass Schalke den Kroaten zunächst bis zum Ende der Saison ausleihen möchte. Zudem arbeitet man daran sich eine Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro zu sichern. Dies würde dem Marktwert von Kalinic entsprechen, der laut transfermarkt.de aktuell bei 14 Millionen Euro liegt.

Es wird spannend zu sehen ob der Transfer tatsächlich zu Stande kommt. Das Transferfenster in der Fussball Bundesliga ist noch eine Woche, bis zum 31. Januar geöffnet, spätestens dann wissen wir mehr.

Foto: DarioZg / Shutterstock.com