Michael Skibbe: Kroatien hat eine starke Offensive, aber wir den Heimvorteil im Rückspiel

Nach Zlatko Dalic hat sich auch Griechenlands Nationaltrainer zu den bevorstehenden WM-Playoffs 2018 geäußert. Der 52-jährige lobte die kroatische Offensive, betonte jedoch, dass seine Mannschaft durch den Heimvorteil im Rückspiel einen leichten Vorteil hätte.

Die gestrige Auslosung der WM-Playoffs hat weder in Kroatien noch in Griechenland große Jubelstürme ausgelost. Der Europameister von 2004 ist eine Art „Angstgegner“ für die Vatreni, viele Fans und Experten erwarte zwei packende Duelle in denen bis zur letzten Sekunden gekämpft wird. Kroatiens Nationaltrainer Zlatko Dalic hat sich gestern unmittelbar nach der Auslosung zu der Paarung geäußert und dabei betont, dass er große Respekt vor den Griechen hätte, es jedoch einzig und allein an seiner Mannschaft liegen würde.

Auch Griechenlands Nationaltrainer Michael Skibbe hat mittlerweile das Duell gegen die Vatreni kommentiert: „Wir freuen uns auf das Duell gegen Kroatien. Kroatien ist ein gutes Team. Sie sind gut in der Offensive, aber wir sind normalerweise gut im Verteidigen.“ Der 52-jährige betonte zudem, dass der Heimvorteil im Rückspiel am Ende durchaus eine ausschlaggebende Rolle spielen könnte: „Es ist normalerweise gut, wenn man das Rückspiel zu Hause hat. Das könnte ein kleiner Vorteil sein.“

Skibbe ist ein erfahrener Trainer, der unter anderem schon Vereine wie Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und Hertha BSC Berlin in der Bundesliga trainiert hat. In den vergangenen Jahren waren dieser auch viel im Ausland aktiv, unter anderem in der Türkei und der Schweiz. Skibbe übernahm nach dem Scheitern der Griechen in der EM-Qualifikation 2016 das Amt des Nationaltrainers und hat bisher 18 Spiele mit Hellas absolviert. 6 davon gingen verloren, 8 konnte Griechenland gewinnen und 4 mal endete es Unentschieden. Bemerkenswert ist dabei die Tatsache, dass die Griechen nur 1 Pflichtspiel unter Skibbe in den vergangenen zwei Jahren verloren hat, beim 1:2 gegen Belgien in der WM-Qualifikation 2018.

Foto: Ethniki Omada / Twitter