Michael Skibbe: Wir geben nicht auf

Die Enttäuschung bei den Griechen nach der 1:4-Hinspiel-Pleite in den WM-Playoffs 2018 gegen Kroatien ist groß. Dennoch zeigte sich Hellas-Trainer Michael Skibbe kämpferisch. Der 52-jährige betonte, dass seine Mannschaft noch nicht aufgegeben hat.

Das Georgios-Karaiskakis-Stadion in Piräus ist mit einer Kapazität von knapp 33.000 Zuschauern alles andere als das größte Fussball Stadion in Europa und dennoch gehört zu einem der meist „gefürchtetsten“. Die Heimstätte von Olympiakos Piräus ist zugleich auch das „Stammstadion“ für die griechische Nationalmannschaft. Egal ob Olympiakos oder die Ethniki spielen, regelmäßig wird die Arena zu einem Hexenkessel. Genau auf dieses Plus haben die Griechen nach der Playoff-Auslosung gesetzt. Das Rückspiel im heimischen Karaiskakis-Stadion galt für viele Experten und Fans als ein klarer Vorteil. Nach der 1:4-Pleite vom Donnerstag, dürfte das Stadion und die Atmosphäre nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Dennoch erwartet Luka Modric & Co. ein echter Spießrutenlauf am Sonntag im Rückspiel, denn die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zu letzt, vor allem im Fussball.

Michael Skibbe: Wir geben nicht auf

Griechenlands Nationaltrainer Michael Skibbe zeigt sich vor dem Rückspiel kämpferisch, zumindest hat dieser betont, dass seine Mannschaft noch nicht aufgegeben hat: „Kroatien hat eine deutlich bessere Ausgangslage, das ist Fakt. Aber wir haben noch 90 Minuten und werden alles versuchen um am Ende dennoch als Gewinner vom Platz zu gehen. Wir geben nicht auf.“ Skibbe betonte zudem, dass viele individuelle Fehler im Hinspiel ausschlaggebend waren und man diese zwingend abstellen muss um noch etwas zu erreichen.

Es wird in der Tat spannend zu sehen ob die Griechen in der Lage sein werden Kroatien in der Defensive ins wanken zu bringen. Klar ist, nur mit Ecken dun Freistößen wird man kein 1:4 aufholen können. Doch gerade der Spielaufbau und das kreieren von Chancen aus dem Ballbesitz heraus ist mit das größte Manko der griechischen Mannschaft.

Foto: Ethniki Omada / Twitter